Wählt stabile, unbedruckte Wellpappe, Papierklebeband mit Naturkautschuk-Kleber und Mehl‑Wasser‑Kleister statt lösungsmittelhaltiger Produkte. Verzichtet auf Heftklammern, glänzende Beschichtungen und stark riechende Farben. Plant Steckverbindungen, damit Kleber nicht angenagt werden kann. Testet jedes Teil auf Splitter, abstehende Fasern und scharfe Kanten, bevor neugierige Näschen inspizieren dürfen.
Orientiert euch an Schulterbreite, Schnurrhaarlänge und Drehradius eurer Tiere. Plant niedrige, breite Durchgänge für Meerschweinchen, großzügige Wendekammern für Hamster und abwechslungsreiche Höhenstaffelungen für Ratten. Denkt in Modulen: kurze Tunnel, Eckplattformen, Verbindungsboxen. So lässt sich der Parcours saisonal variieren, reinigen, erweitern und ohne Stress neu kombinieren.
Verstreut winzige Mengen getrockneter, tierverträglicher Kräuter wie Kamille, Ringelblume oder Spitzwegerich in Ritzen und Papiernestern. Mischt duftneutrales Heu für Textur, achtet auf Frische und Quellen. Dreht die Duftkarte wöchentlich um, damit Neugier wach bleibt. Beobachtet, welche Aromen länger untersucht werden, und passt Intensität vorsichtig an sensibles Näschen an.
Kombiniert glatte Pappflächen mit strukturierten Kartonstreifen, gewelltem Innenteil und punktuell aufgelegtem Jutekordelgriff, fest außerhalb der Nagezone fixiert. Flache Leisten bremsen rutschige Rampen, seitliche Leitplanken vermitteln Sicherheit. Wechselnde Steigungen stärken Muskulatur, ohne zu überfordern. Achtet auf sanfte Übergänge und großzügige Wendekammern, damit jeder Schritt kontrolliert bleibt.
Bietet bodennahe Wege, verschachtelte Labyrinthboxen und abgedunkelte Ruhekammern. Geradlinige, kurze Tunnel mit Ausweichbuchten erleichtern das Wenden. Große, flache Ein- und Ausgänge mindern Stau. Ergänzt eine schwere Buddelkiste separat, damit Pappe trocken bleibt. Futterpunkte klein dosieren, um Suchverhalten anzuregen, ohne Stress durch Überangebot zu erzeugen.
Plant stabile Ebenen mit moderaten Höhen, breite Rampen mit griffigen Kanten und gesicherte Brücken ohne Lücken. Intelligenzspiele wie Schieber, Klappfächer und drehbare Kartontrommeln fordern Köpfchen und Pfoten. Variiert täglich die Anordnung, belohnt Problemlösen dezent, und achtet auf rutschfeste Landepunkte, damit dynamische Sprünge sicher gelingen.
Meerschweinchen bevorzugen breite, niedrige Durchgänge, ruhige Rückzugsboxen und rutschfeste, sanfte Kurven. Höhen bleiben minimal. Zwerghamster profitieren von kompakten Kammern, vorsichtigen Steigungen und gut sichtbaren Ausgängen. Vermeidet Engstellen, reduziert optische Unruhe und haltet Futterflächen eben. So entsteht Gelassenheit, die leises Brummen, neugieriges Nasewippen und entspanntes Umherbummeln fördert.
Hebt Einlegeböden heraus, entsorgt feuchte Stellen sofort und lasst Module kurz auslüften. Ein kleiner Handfeger, Küchenpapier und ein Ersatzsatz Böden genügen meist. Wechselnde Futterpositionen verhindern punktuelle Verschmutzung. Dokumentiert, wo es häufig feucht wird, und verstärkt dort mit zusätzlicher Einlage, damit der Rest länger stabil bleibt.
Beanspruchte Kanten mit umgelegten Kartonstreifen doppeln, Rampenauflagen quer gegen Faserrichtung schneiden und tragende Stützen leicht ausstellen. So verteilt sich Gewicht, und Nagepunkte verlieren Reiz. Verschleißteile bewusst als Opferschicht konzipieren, damit Kernmodule unangetastet bleiben. Kleine, regelmäßige Checks verhindern plötzliche Brüche und erhalten verlässliche Spielqualität.